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Worauf sollte ich beim Kauf eines Kamado achten?

Du überlegst, dir einen Kamado zuzulegen?! Das ist an sich schon ein Grund zum Feiern. Und glaub mir, es werden noch viele weitere folgen, sobald der Kamado im Garten oder auf dem Balkon steht.

Ein Kamado ist eine große Anschaffung, daher ist es logisch und vernünftig, dass du dich vorher informierst, bevor du den Kamado kaufst. Es ist auf jeden Fall hilfreich, festzulegen, mit wie vielen Personen du meistens zusammen bist und natürlich, welches Budget du hast.

 

Welche Kamado-Größe brauche ich?

Welche Größe du brauchst, hängt stark von der Anzahl der Personen ab, für die du grillen möchtest. Bedenke aber, dass es plötzlich viel voller werden kann, wenn Familie, Freunde oder Nachbarn erfahren, dass du einen Kamado hast – besonders zur Essenszeit.

Die ganz kleinen Tischmodelle (12 Zoll – 14 Zoll) sind praktisch zum Mitnehmen in den Urlaub oder um zu testen, ob ein Kamado etwas für dich ist. Hier hast du gerade genug Platz, um das Fleisch/Fisch/vegane Komponenten deiner Mahlzeit zuzubereiten. Aufgrund der begrenzten Größe verlieren diese Kamados auch relativ viel Wärme, wenn du sie kurz öffnest. Die größeren Kamados haben mehr Masse, die Wärme speichert, und fallen daher beim Öffnen weniger stark im Temperatur.

Der kompakte (15 Zoll) Kamado passt von den Maßen her auch noch gut in den Kofferraum oder Wohnwagen. Er ist tragbar, vor allem zu zweit gut zu bewegen. Ein kompakter Kamado ist das größte Tischmodell unter den Kamados. Er hält die Wärme gut und ist daher auch sehr gut für den Winter geeignet und weniger anfällig für Temperaturschwankungen beim Öffnen. Die Kochfläche bietet Platz für ein schönes Stück Fleisch/Fisch/veganes Gericht und daneben noch etwas Platz für Beilagen. Für 4 Personen ist diese Größe ideal. Wenn doch mehr Leute zum Essen bleiben, kannst du auch ein großes Stück Fleisch darauf zubereiten und dich bei den Beilagen auf Salat oder Rohkost konzentrieren, während du die Kartoffeln einfach „caveman style“ zwischen die Kohlen legst.

Der Large Kamado (21 Zoll) bietet Platz für umfangreiche Menüs für vier bis sechs Personen. Du hast dann von Vorspeise bis Dessert mehr als genug Raum. Einziger Punkt ist, dass du die Gerichte temperaturmäßig aufbauend zubereiten solltest. Für größere Gruppen ist ein Large auch geeignet, wenn du nicht das ganze Menü auf dem Kamado zubereiten möchtest. Der XL (23 Zoll) ist ideal für Gruppen von sechs bis zehn Personen. Für noch größere Gruppen ist der XXL (25 Zoll) die perfekte Wahl.

 

Ist ein teurerer Kamado automatisch auch ein besserer Kamado?

Das ist definitiv nicht der Fall. Ein Large Kamado für 2.400 € muss nicht besser sein als ein Large Kamado für rund 1.000 €. Allerdings gilt auch bei Kamados: Wenn das Angebot zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist es das meist auch, und du riskierst, dass du nach einem Jahr schon einen neuen Kamado brauchst (denn wenn du einmal einen Kamado hast, willst du nie wieder ohne). Das kann natürlich auch eine bewusste Entscheidung sein, um für wenig Geld auszuprobieren, ob ein Kamado etwas für dich ist. Wichtig ist vor allem, auf die Qualität des Kamados und des Anbieters zu achten. Aus welchen Materialien ist der Kamado gefertigt, wie ist die Verarbeitung? Gibt es den Anbieter schon länger? Kannst du leicht Kontakt aufnehmen? Kannst du herausfinden, wie der Service bewertet wird? Die Punkte, auf die du neben Größe und Budget achten solltest, haben wir für dich zusammengefasst.

 

Woran muss das Keramik eines Kamados erfüllen?

Die Basis des Kamados ist ein guter Ton, verstärkt mit Cordierit. Cordierit macht das Keramik härter und widerstandsfähiger gegen Hitze und Temperaturschwankungen. Das ist besonders wichtig, wenn du auch im Winter oft grillst (und glaub mir, das wirst du). Die Qualität des Keramiks kannst du testen, indem du innen mit der Hand über das Keramik reibst. Es sollte sich glatt anfühlen, ohne Unebenheiten. Je glatter und feiner das Keramik, desto geringer ist die Gefahr von Rissen durch ungleichmäßige Erwärmung oder Luftblasen im Keramik. Letztlich ist es schwer, wirklich zu beurteilen, ob das Keramik eines Kamados von hoher Qualität ist. Ein guter Indikator und auch ein Sicherheitsnetz ist die Garantie, die der Anbieter gibt. Nur Anbieter, die wirklich von der Qualität ihres Kamados überzeugt sind, geben zum Beispiel lebenslange Garantie auf die Kuppel, die Feuerschale und den Feuerring.

Für Feuerschalen und Feuerringe ist die Garantie meist kürzer, obwohl wirklich gute Marken auch hier lebenslange Garantie bieten. Diese Teile werden intensiv genutzt und stehen in direktem Kontakt mit den Kohlen, weshalb sie stärker beansprucht werden. Sie sind jedoch leicht zu ersetzen und zu guten Preisen erhältlich, falls du deinen Platesetter oder Divide and Conquer mal zu hart auf den Feuerring fallen lässt (passiert den Besten mal und fällt meist nicht unter die Garantie ;-)).

Im Zusammenhang mit den Qualitätsmerkmalen des Keramiks bekommen wir oft die Frage: „So ein Kamado aus China, ist das denn sinnvoll?“ Ja, sagen wir ganz klar! Erstens gibt es kein Land auf der Welt, das sich so auf Keramik spezialisiert hat wie China. Von Porzellan bis Kamados – sie sind einfach Experten in Keramik! Außerdem schließt sich damit ein schöner Kreis: Der allererste Vorläufer des Kamados stammt schließlich auch aus China (danach haben die Japaner das System weiterentwickelt). Natürlich gibt es auch hier Qualitätsunterschiede bei den Kamados. Die Rohstoffe, der Produktionsprozess und die Qualitätskontrolle bestimmen die letztliche Qualität des Kamados.

 

Ist es wichtig, dass der Kamado glasiert ist?

Die Glasur ist sehr wichtig für die Lebensdauer des Kamados. Sie hält Wasser und Schmutz fern und schützt damit das Keramik des Kamados. Achte also darauf, dass der Kamado glasiert ist.

Jeder glasierte Kamado hat kleine Haarrisse in der Glasur. Das nennt man Craquelé. Es entsteht durch die unterschiedliche Ausdehnung von Keramik und Glasur beim Erhitzen. Durch dieses Netz aus kleinen Rissen kann der Kamado die Feuchtigkeit abgeben, die beim Anheizen entsteht. Es ist also sogar funktional.

 

Welche Art von Filz ist am besten für einen Kamado?

Filz gibt es in verschiedenen Arten. Gewöhnlicher Filz und Glasfaserfilz sind die bekanntesten. Gewöhnlicher Filz hält bei durchschnittlicher Nutzung etwa 2 Jahre. Er nutzt sich ab und wird durch alles, was darauf fällt und eindringt, schmutzig. Das Reinigen ist wegen der samtigen Struktur schwierig. Bei besseren Marken sieht man heute immer öfter Glasfaser als Dichtung. Der Vorteil ist, dass er länger hält und leichter zu reinigen ist, da er nichts aufnimmt. Einfach abwischen und dein Glasfaserfilz ist wieder sauber.

 

Worauf solltest du beim Beschlag eines Kamados achten?

Die Metallteile des Kamados müssen natürlich auch gut dem hiesigen Klima standhalten. Gusseiserne Top-Vents sehen sehr schön aus, müssen aber regelmäßig eingebrannt (seasoned) werden, damit sie schön bleiben und nicht rosten. Teile aus Edelstahl können Flugrost bekommen. Das ist eine Rostschicht, die sich auf dem Edelstahl bildet. Flugrost sind kleine Rostpartikel, die vom Edelstahl angezogen werden. Es ist also nicht der Edelstahl selbst, der rostet. Es ist wichtig, diesen regelmäßig zu entfernen, da er sonst den Edelstahl angreifen kann. Pulverbeschichteter Stahl hat eine dicke Schutzschicht, die die Teile vor äußeren Einflüssen schützt. Außerdem zieht er keine Rostpartikel an. Daher ist er sehr gut für unser Klima geeignet. Achtung: Dort, wo pulverbeschichteter Stahl mit Edelstahl in Kontakt kommt (Schrauben und Muttern), kann ebenfalls Flugrost durch den Edelstahl entstehen. Auch hier ist es wichtig, den Flugrost regelmäßig zu entfernen, um Schäden an Schrauben, Muttern und letztlich auch am pulverbeschichteten Stahl zu vermeiden.

 

Welche Art von Seitentischen und Griffen solltest du für deinen Kamado wählen?

Seitentische und Griffe werden aus verschiedenen Materialien hergestellt, von (Hartholz) und Bambus bis HDPE. Es ist eine Binsenweisheit, aber weiche Holzarten sind am empfindlichsten. Sie bekommen schnell Dellen, wodurch die Schutzschicht beschädigt wird und Wasser ins Holz eindringen kann. Bei Hartholz und Bambus passiert das weniger schnell. Eigentlich benötigen alle Holz- und Bambusarten Pflege. Bei Weichholz ist das besonders wichtig, um Schimmel, Witterung und Fäulnis fernzuhalten. Hartholz und Bambus vergrauen mit der Zeit, wenn du sie nicht regelmäßig pflegst. HDPE ist eine sehr gute Alternative zu Holz und Bambus. Es ist ein Kunststoff, der leicht zu reinigen ist und unempfindlich gegen Schimmel und Witterung. Daher ist es auch sehr gut geeignet für Kamados, die intensiv genutzt werden, zum Beispiel bei Metzgern vor der Tür oder bei Catering. Außerdem verleiht die schwarze Farbe dem Kamado ein robustes Aussehen.

 

Was ist das Problem mit abweichenden Kamado-Größen?

Heutzutage sieht man immer mehr Kamados in ungewöhnlichen Größen auf dem Markt, zum Beispiel 16 Zoll, 18 Zoll, 20 Zoll, 22 Zoll, 24 Zoll und 27 Zoll. Das sind grundsätzlich gute Grills, mit denen du auch leckere Gerichte zaubern kannst, aber beachte, dass es deutlich schwieriger ist, passende Zubehörteile zu finden. Das gilt auch für Kamados von Discountern und Großhändlern. Diese führen zwar gängige Größen, aber das Innenleben (Feuerschale und Feuerring) weicht in der Größe ab oder der Kamado hat ein sehr breites Untergestell, wodurch Zubehör und Schutzhüllen nicht richtig passen.

Die gängigen Kamado-Größen sind 15 Zoll, 21 Zoll, 23 Zoll und 25 Zoll. Für 18 Zoll gibt es inzwischen auch immer mehr Zubehör.

Wenn du nach dem Lesen dieses Blogs noch Fragen hast, kontaktiere uns gerne. Wir denken gerne mit dir mit!


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Waar moet ik op letten bij aanschaf van een kamado?

Du überlegst, dir einen Kamado zuzulegen?! Das ist an sich schon ein Grund zum Feiern. Und glaub mir, es werden noch viele weitere folgen, sobald der Kamado im Garten oder auf dem Balkon steht.

Ein Kamado ist eine große Anschaffung, daher ist es logisch und vernünftig, dass du dich vorher informierst, bevor du den Kamado kaufst. Es ist auf jeden Fall hilfreich, festzulegen, mit wie vielen Personen du meistens zusammen bist und natürlich, welches Budget du hast.

 

Welche Kamado-Größe brauche ich?

Welche Größe du brauchst, hängt stark von der Anzahl der Personen ab, für die du grillen möchtest. Bedenke aber, dass es plötzlich viel voller werden kann, wenn Familie, Freunde oder Nachbarn erfahren, dass du einen Kamado hast – besonders zur Essenszeit.

Die ganz kleinen Tischmodelle (12 Zoll – 14 Zoll) sind praktisch zum Mitnehmen in den Urlaub oder um zu testen, ob ein Kamado etwas für dich ist. Hier hast du gerade genug Platz, um das Fleisch/Fisch/vegane Komponenten deiner Mahlzeit zuzubereiten. Aufgrund der begrenzten Größe verlieren diese Kamados auch relativ viel Wärme, wenn du sie kurz öffnest. Die größeren Kamados haben mehr Masse, die Wärme speichert, und fallen daher beim Öffnen weniger stark im Temperatur.

Der kompakte (15 Zoll) Kamado passt von den Maßen her auch noch gut in den Kofferraum oder Wohnwagen. Er ist tragbar, vor allem zu zweit gut zu bewegen. Ein kompakter Kamado ist das größte Tischmodell unter den Kamados. Er hält die Wärme gut und ist daher auch sehr gut für den Winter geeignet und weniger anfällig für Temperaturschwankungen beim Öffnen. Die Kochfläche bietet Platz für ein schönes Stück Fleisch/Fisch/veganes Gericht und daneben noch etwas Platz für Beilagen. Für 4 Personen ist diese Größe ideal. Wenn doch mehr Leute zum Essen bleiben, kannst du auch ein großes Stück Fleisch darauf zubereiten und dich bei den Beilagen auf Salat oder Rohkost konzentrieren, während du die Kartoffeln einfach „caveman style“ zwischen die Kohlen legst.

Der Large Kamado (21 Zoll) bietet Platz für umfangreiche Menüs für vier bis sechs Personen. Du hast dann von Vorspeise bis Dessert mehr als genug Raum. Einziger Punkt ist, dass du die Gerichte temperaturmäßig aufbauend zubereiten solltest. Für größere Gruppen ist ein Large auch geeignet, wenn du nicht das ganze Menü auf dem Kamado zubereiten möchtest. Der XL (23 Zoll) ist ideal für Gruppen von sechs bis zehn Personen. Für noch größere Gruppen ist der XXL (25 Zoll) die perfekte Wahl.

 

Ist ein teurerer Kamado automatisch auch ein besserer Kamado?

Das ist definitiv nicht der Fall. Ein Large Kamado für 2.400 € muss nicht besser sein als ein Large Kamado für rund 1.000 €. Allerdings gilt auch bei Kamados: Wenn das Angebot zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist es das meist auch, und du riskierst, dass du nach einem Jahr schon einen neuen Kamado brauchst (denn wenn du einmal einen Kamado hast, willst du nie wieder ohne). Das kann natürlich auch eine bewusste Entscheidung sein, um für wenig Geld auszuprobieren, ob ein Kamado etwas für dich ist. Wichtig ist vor allem, auf die Qualität des Kamados und des Anbieters zu achten. Aus welchen Materialien ist der Kamado gefertigt, wie ist die Verarbeitung? Gibt es den Anbieter schon länger? Kannst du leicht Kontakt aufnehmen? Kannst du herausfinden, wie der Service bewertet wird? Die Punkte, auf die du neben Größe und Budget achten solltest, haben wir für dich zusammengefasst.

 

Woran muss das Keramik eines Kamados erfüllen?

Die Basis des Kamados ist ein guter Ton, verstärkt mit Cordierit. Cordierit macht das Keramik härter und widerstandsfähiger gegen Hitze und Temperaturschwankungen. Das ist besonders wichtig, wenn du auch im Winter oft grillst (und glaub mir, das wirst du). Die Qualität des Keramiks kannst du testen, indem du innen mit der Hand über das Keramik reibst. Es sollte sich glatt anfühlen, ohne Unebenheiten. Je glatter und feiner das Keramik, desto geringer ist die Gefahr von Rissen durch ungleichmäßige Erwärmung oder Luftblasen im Keramik. Letztlich ist es schwer, wirklich zu beurteilen, ob das Keramik eines Kamados von hoher Qualität ist. Ein guter Indikator und auch ein Sicherheitsnetz ist die Garantie, die der Anbieter gibt. Nur Anbieter, die wirklich von der Qualität ihres Kamados überzeugt sind, geben zum Beispiel lebenslange Garantie auf die Kuppel, die Feuerschale und den Feuerring.

Für Feuerschalen und Feuerringe ist die Garantie meist kürzer, obwohl wirklich gute Marken auch hier lebenslange Garantie bieten. Diese Teile werden intensiv genutzt und stehen in direktem Kontakt mit den Kohlen, weshalb sie stärker beansprucht werden. Sie sind jedoch leicht zu ersetzen und zu guten Preisen erhältlich, falls du deinen Platesetter oder Divide and Conquer mal zu hart auf den Feuerring fallen lässt (passiert den Besten mal und fällt meist nicht unter die Garantie ;-)).

Im Zusammenhang mit den Qualitätsmerkmalen des Keramiks bekommen wir oft die Frage: „So ein Kamado aus China, ist das denn sinnvoll?“ Ja, sagen wir ganz klar! Erstens gibt es kein Land auf der Welt, das sich so auf Keramik spezialisiert hat wie China. Von Porzellan bis Kamados – sie sind einfach Experten in Keramik! Außerdem schließt sich damit ein schöner Kreis: Der allererste Vorläufer des Kamados stammt schließlich auch aus China (danach haben die Japaner das System weiterentwickelt). Natürlich gibt es auch hier Qualitätsunterschiede bei den Kamados. Die Rohstoffe, der Produktionsprozess und die Qualitätskontrolle bestimmen die letztliche Qualität des Kamados.

 

Ist es wichtig, dass der Kamado glasiert ist?

Die Glasur ist sehr wichtig für die Lebensdauer des Kamados. Sie hält Wasser und Schmutz fern und schützt damit das Keramik des Kamados. Achte also darauf, dass der Kamado glasiert ist.

Jeder glasierte Kamado hat kleine Haarrisse in der Glasur. Das nennt man Craquelé. Es entsteht durch die unterschiedliche Ausdehnung von Keramik und Glasur beim Erhitzen. Durch dieses Netz aus kleinen Rissen kann der Kamado die Feuchtigkeit abgeben, die beim Anheizen entsteht. Es ist also sogar funktional.

 

Welche Art von Filz ist am besten für einen Kamado?

Filz gibt es in verschiedenen Arten. Gewöhnlicher Filz und Glasfaserfilz sind die bekanntesten. Gewöhnlicher Filz hält bei durchschnittlicher Nutzung etwa 2 Jahre. Er nutzt sich ab und wird durch alles, was darauf fällt und eindringt, schmutzig. Das Reinigen ist wegen der samtigen Struktur schwierig. Bei besseren Marken sieht man heute immer öfter Glasfaser als Dichtung. Der Vorteil ist, dass er länger hält und leichter zu reinigen ist, da er nichts aufnimmt. Einfach abwischen und dein Glasfaserfilz ist wieder sauber.

 

Worauf solltest du beim Beschlag eines Kamados achten?

Die Metallteile des Kamados müssen natürlich auch gut dem hiesigen Klima standhalten. Gusseiserne Top-Vents sehen sehr schön aus, müssen aber regelmäßig eingebrannt (seasoned) werden, damit sie schön bleiben und nicht rosten. Teile aus Edelstahl können Flugrost bekommen. Das ist eine Rostschicht, die sich auf dem Edelstahl bildet. Flugrost sind kleine Rostpartikel, die vom Edelstahl angezogen werden. Es ist also nicht der Edelstahl selbst, der rostet. Es ist wichtig, diesen regelmäßig zu entfernen, da er sonst den Edelstahl angreifen kann. Pulverbeschichteter Stahl hat eine dicke Schutzschicht, die die Teile vor äußeren Einflüssen schützt. Außerdem zieht er keine Rostpartikel an. Daher ist er sehr gut für unser Klima geeignet. Achtung: Dort, wo pulverbeschichteter Stahl mit Edelstahl in Kontakt kommt (Schrauben und Muttern), kann ebenfalls Flugrost durch den Edelstahl entstehen. Auch hier ist es wichtig, den Flugrost regelmäßig zu entfernen, um Schäden an Schrauben, Muttern und letztlich auch am pulverbeschichteten Stahl zu vermeiden.

 

Welche Art von Seitentischen und Griffen solltest du für deinen Kamado wählen?

Seitentische und Griffe werden aus verschiedenen Materialien hergestellt, von (Hartholz) und Bambus bis HDPE. Es ist eine Binsenweisheit, aber weiche Holzarten sind am empfindlichsten. Sie bekommen schnell Dellen, wodurch die Schutzschicht beschädigt wird und Wasser ins Holz eindringen kann. Bei Hartholz und Bambus passiert das weniger schnell. Eigentlich benötigen alle Holz- und Bambusarten Pflege. Bei Weichholz ist das besonders wichtig, um Schimmel, Witterung und Fäulnis fernzuhalten. Hartholz und Bambus vergrauen mit der Zeit, wenn du sie nicht regelmäßig pflegst. HDPE ist eine sehr gute Alternative zu Holz und Bambus. Es ist ein Kunststoff, der leicht zu reinigen ist und unempfindlich gegen Schimmel und Witterung. Daher ist es auch sehr gut geeignet für Kamados, die intensiv genutzt werden, zum Beispiel bei Metzgern vor der Tür oder bei Catering. Außerdem verleiht die schwarze Farbe dem Kamado ein robustes Aussehen.

 

Was ist das Problem mit abweichenden Kamado-Größen?

Heutzutage sieht man immer mehr Kamados in ungewöhnlichen Größen auf dem Markt, zum Beispiel 16 Zoll, 18 Zoll, 20 Zoll, 22 Zoll, 24 Zoll und 27 Zoll. Das sind grundsätzlich gute Grills, mit denen du auch leckere Gerichte zaubern kannst, aber beachte, dass es deutlich schwieriger ist, passende Zubehörteile zu finden. Das gilt auch für Kamados von Discountern und Großhändlern. Diese führen zwar gängige Größen, aber das Innenleben (Feuerschale und Feuerring) weicht in der Größe ab oder der Kamado hat ein sehr breites Untergestell, wodurch Zubehör und Schutzhüllen nicht richtig passen.

Die gängigen Kamado-Größen sind 15 Zoll, 21 Zoll, 23 Zoll und 25 Zoll. Für 18 Zoll gibt es inzwischen auch immer mehr Zubehör.

Wenn du nach dem Lesen dieses Blogs noch Fragen hast, kontaktiere uns gerne. Wir denken gerne mit dir mit!


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